[Postkarte] Gleiche Rechte?

0glocken

In Deutschland ist der Gebetsruf des Muezzins verboten.

In einem säkularen Staat dürfen Religionen nicht diskriminiert werden, es gilt das strikte Gebot der Gleichbehandlung. Ein Muezzin ruft die Muslime der Umgebung fünf Mal am Tag von einem Minarett herab zum Gebet auf (Adhān). Zumindest am Freitagmittag würden viele Gemeinden diese Tradition gerne pflegen. Bis auf ein paar lokale Ausnahmen, wie z.B. Duisburg, ist es im Bundesgebiet allerdings strikt nicht erlaubt. Es störe die öffentliche Ordnung, argumentieren die Behörden. Wenn es dann eine Gemeinde nach einer langen juristischen Auseinandersetzung schafft, die Genehmigung für den Gebetsruf zu bekommen, ist es eine skeptische Schlagzeile wert.

Wir glauben daran, dass in einer multireligiösen Gesellschaft jeder Bürger die öffentliche Ausübung einer anderen Religion dulden können muss. In einem säkularen Staat sollen alle religiösen Gruppen gleiche Rechte genießen: Glocken dürfen geläutet werden, der Muezzin darf zum Gebet rufen.

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