[Postkarte] Medienvielfalt?

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In den meisten Rundfunkräten gibt es keine muslimische Vertreter.

Radio Bremen war der erste öffentlich-rechtliche Sender mit einem muslimischen Vertreter im Rundfunkrat. Das war im Jahr 2013. Die Landesregierung in Bremen hat ihre Reform so erklärt: „Muslime in Bremen stellen eine Gruppe von großer gesellschaftlicher Relevanz dar“. Die Politik in der Hansestadt hat das eingesehen. In den anderen Bundesländern ist man noch nicht so weit. Bislang werden Muslime in den Aufsichtsgremien der neun ARD-Anstalten, des ZDF und des Deutschlandradios nicht über einen eigenen Sitz repräsentiert. Das ist ein Verstoß gegen das Gebot der Gleichbehandlung – und vernachlässigt fünf Prozent der Bevölkerung, die ebenfalls Gebühren für das Programm bezahlt.
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