Wie wird Antisemitismus (nicht) instrumentalisiert?

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Der israelischstämmige Shahak Shapira wurde in der Neujahrsnacht in Berlin von mutmaßlich arabisch- oder türkischstämmigen Jugendlichen angegriffen. Direkt danach erhob er seine Stimme, zuerst auf seinem Facebook-Account, später auch in der Presse: Er wolle nicht, dass dieser klar antisemitische Vorfall instrumentalisiert wird, um Islam- und Fremdenfeindlichkeit zu rechtfertigen.

Moment mal: Antisemitismus kann benutzt werden, um gegen andere Minderheiten zu hetzen?
Was sind die Formen und Funktionen von Antisemitismus als potentielle Muslimhetze? In welchem Spannungsfeld steht Antisemitismus wenn es um muslimische Minderheiten in Berlin geht?

Um diese und weitere Fragen zu beleuchten lädt die Salaam-Schalom Initiative zusammen mit der Neuköllner Bürgerstiftung am 13. Januar, um 18:00 zu einer offenen Gesprächsrunde mit Shahak Shapira, dem Betroffenen (Artdirector), Sultan Doughan, Kulturanthropologin (UC Berkeley) und Hannah Tzuberi, wissenschaftliche Mitarbeiterin (Institut für Judaistik, FU Berlin)

Ort: Neuköllner Leuchtturm (Emser Straße 117, 12051 Berlin)

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