Chanukka, Weihnukka oder was ihr wollt

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Das im 19. Jahrhundert in Deutschland entstandene „Weihnukka“, die Synthese aus Chanukka und Weihnachten, steht für gescheiterte jüdische Träume der gesellschaftlichen Anerkennung. Jüdinnen*Juden und andere religiöse und ethnische Minderheiten experimentieren bis heute, um die Akzeptanz der Mehrheit zu gewinnen – ist das aber überhaupt möglich? Oder brauchen wir eine „Desintegration“?

Wir laden euch in Kooperation mit der Jungen Islam Konferenz zu einem geselligen Abend mit künstlerischen und politischen Beiträgen über die großen und kleinen Fragen des Zusammenlebens.

Die Liste der Beitragenden wird noch später bekannt gegeben.

Ihr seid eingeladen, etwas zum vegetarischen bzw. veganen Buffet beizutragen und eure Tassen mitzubringen.

Ort: JIK (Friedrichstr. 206)
Zeit: 18. Dezember 2018, ab 18 Uhr

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Mehr Licht! – Für ein friedliches Zusammenleben in Berlin

Mehr Licht! – Gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, für ein friedliches Zusammenleben von Juden, Muslimen und Freunden in Berlin

Hintergrundbild (c) 2011 David Thibault

In den letzten Tagen wurden auf mehreren pro-palästinensischen Demonstrationen antisemitische Parolen gerufen. Diese wiederum werden von Rechtspopulisten missbraucht, um eine islamfeindliche Stimmung zu fördern.

Wir rufen Juden, Muslime und ihre Freunde auf, um gemeinsam ein Zeichen für das friedliche Miteinander in Berlin und der Bundesrepublik zu setzen. Wir dürfen unsere Gemeinschaften von den Hassern nicht spalten lassen.

Wir bitten euch darum, Kerzen und Teeleuchter mitzubringen – auch in der Tradition des Chanukka-Festes und des Advents. Wir treffen uns am 19. Dezember um 19:00 am Platz vor dem Rathaus Neukölln (U7, Rathaus Neukölln).

MHG trifft Salaam-Schalom: Iftar-Picknick auf dem Feld

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Wollt ihr mit alten und neuen Bekannten das Ende des Fastens auf dem Tempelhofer Feld feiern? Oder einfach mit Freunden einen netten Abend beim Essen und Trinken verbringen?
Dann kommt am 29. Juni zu dem gemeinsamen Iftar-Picknick der Muslimischen Hochschulgruppe Berlin und der Salaam-Schalom Initiative!

Wir treffen uns um 20:00 im Picknickbereich beim Eingang von der Herrfurthstraße (neben dem Gemeinschaftsgarten), um das Essen vorzubereiten, Iftar ist gegen 21:39.
Die Veranstaltung ist offen für alle.

! Wir bitten euch, Speisen, nicht-alkoholische Getränke und Geschirr mitzubringen. !

Für Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung: salaam.schalom.initiative@gmail.com

Debatten über uns – Muslimische und jüdische Stimmen zur Selbstbestimmung von Frauen

Ort: Kulturhaus der Sehitlik-Moschee (Columbiadamm 128, Berlin-Neukölln)

Datum: 10. April ab 12:45

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Aufgrund der Aktualität der Debatte um das Kopftuch mit der Verhandlung des Falles einer Lehrererin, die sich dafür einsetzt, mit Kopftuch unterrichten zu dürfen, und anlässlich des internationalen Frauentages veranstaltet die Salaam-Schalom Initiative am 10. April einen Nachmittag mit Workshops zum Thema Frauen im Islam und Judentum.

Frauen setzen sich sowohl im Judentum als auch im Islam überall auf der Welt für Ihre Rechte ein und kämpfen für die Umsetzung der Gleichstellung im Alltag und in der Religion. Warum schließen sich in der säkularen Wahrnehmung Religiösität und Feminismus aus?

Am 10. April diskutieren wir mit Euch muslimische und jüdische Stimmen zu diesem Thema und wiederholen aufgrund des großen Anklangs den Kopftuch-Workshop, den wir im September im Rahmen der Langen Nacht der Religionen veranstaltet hatten.

Programm:
Workshop 1 (12:45-15:00): Kopftuchdebatten: Kulturelle, religiöse und politische Hintergründe

Workshop 2 (15:45-17:50): Gleichberechtigung und Gleichstellung – was bedeutet das für uns überhaupt?

Lesung von Fereshta Ludin (18:30)

Importierter Hass oder einheimische Angstmache?

Importierter Hass oder einheimische Angstmache?

Ist die Furcht vor arabischem Antisemitismus berechtigt?

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Ort: taz-Café (Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin)
Datum: 21. März 2016, 18:00

In den letzten Monaten wurde von verschiedenen Seiten die Sorge geäußert, mit den Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak kämen problematische Einstellungen ins Land. Denn die Geflüchteten kämen zum Beispiel aus Ländern, in denen eine antizionistische Haltung zur Staatsräson gehöre und eine „antisemitischen Kultur“ vorherrsche.

Was aber genau ist eine „antisemitische Kultur“? Kann eine antizionistische Einstellung mit Antisemitismus gleichgesetzt werden? Oder ist dies lediglich ein Versuch, Antisemitismus auf die Neuankömmlinge abzuschieben und die Mehrheitsgesellschaft zu entlasten?
Diese Fragen stehen im Zentrum der von der Salaam-Schalom Initiative organisierten Podiumsdiskussion.

Referentinnen:
Emily Dische-Becker, freie Journalistin und Filmproduzentin
Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des Jüdischen Museum Berlins
Nadja Tawfiq, Juristin und antirassistische Aktivistin

Moderator:
Daniel Bax, Inlandsredakteur der taz

Zu Hause in Deutschand @ BODDINALE

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Grafik (c) 2016 Johannes Müller

We are proud to announce that the short documentary „Zu Hause in Deutschland“ by Johannes Müller and Rebecca De Vries has been selected to be screened at this year’s BODDINALE Film Festival!

Please come and join us for this wonderful underground film festival and watch our movie followed by a discussion with us, the filmmakers.

Some infos regarding our project:
„Zu hause in Deutschland“ is a short documentary focusing on the personal experiences of everyday-racism in Germany of four Berliners with different cultural and ethnical background. The film looks at the concept of home, the development of identity and the challenges of feeling part of German society as members of a minority.

The film was produced for the inter-cultural initiative Salaam-Schalom.

The movie will be screened on the 18th of february parallely on 5 screens. We will be the second movie of the evening. So the screening will take place around 19.00.

Length: 14min
Language: German with English subtitles
Entry: free

For more infos please visit the official festival website:
http://www.boddinale.com/18-to-23-_on-5-screens-loophole-filmbar-2/

Antisemitismus heute – Debatten in Berlin

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Die Diskussion um Antisemitismus und seine Erforschung ist kompliziert in Deutschland. Den einen ist die Debatte zu undifferenziert, den anderen zu sehr auf bestimmte Teilaspekte fokussiert, wieder anderen viel zu weit gefasst.
Jüngst veröffentlichten Peter Ullrich und Michael Kohlstruck vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin die Studie »Antisemitismus als Problem und Symbol« und lösten eine Kontroverse aus. Unter anderem ihre Unterscheidung zwischen antisemitischen und antiisraelischen Vorkomnissen führte zum offenen Streit in der Szene, die sich gegen Antisemistismus und antiisraelischen Parolen engagiert.

Es ist also wichtig einige grundsätzliche Fragen zu klären: Was bedeutet Antisemitismus? Wer spricht darüber und wie? Oder ganz konkret: Wann sind Pro-Gaza­ Demonstrationen antisemitisch ­ und wann nicht?

Diese und weitere Fragen werden wir mit Peter Ullrich besprechen.

Datum: Donnerstag, 26. November, 19 Uhr
Ort: Neuköllner Leuchtturm (Emserstr. 117, Berlin-­Neukölln)

Vortrag: Dr. Dr. Peter Ullrich (TU Berlin)
Moderation: Sultan Doughan, Kulturanthropologin (UC Berkeley)
Begrüßung: Armin Langer (Koordinator der Salaam­Schalom Initiative).

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen gegen Antisemitismus.

In Kooperation mit der Neuköllner Bürgerstiftung.