Salaam-Schalom Brunch

SaShalogo
Grafik (c) 2015 Dev Rys

Du willst die Leute hinter der Salaam-Schalom Initiative kennenlernen? Du hast Fragen oder Kritik zu unserer Arbeit oder unseren Statements? Oder willst du dich gar bei uns engagieren?

Komm am 22. November zum Salaam-Schalom Brunch!

Wir ermutigen alle, Snacks mitzubringen. Der Brunch ist vegan und alkoholfrei. Praktischerweise halten wir so automatisch alle jüdischen und muslimischen Speisevorschriften ein.
Kinder sind auch willkommen!

Ort: Neuköllner Leuchtturm (Emser Straße 117, 12051 Berlin)
Datum: 22. November 2015, ab 11:00 bis ca. 14:00

Unser Brunch findet im Rahmen des diesjährigen internationalen „Season of Twinning“ statt. In Kooperation mit dem Foundation for Ethnic Understanding (FFEU) versammeln sich im November 2015 Juden und Muslime weltweit unter dem Slogan „We refuse to be enemies“. Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus, und teilen unsere Realität der Solidarität. In Zeiten zunehmender Gewalt, Diskriminierung und gesellschaftlicher Polarisierungen rufen wir zu mehr Nähe, Öffnung und gleichberechtigter Teilhabe auf. Ausgrenzung und Abschottung darf keine Alternative sein. Deshalb laden wir unsere Nachbarn zu SaShas November Brunch ein, um Stimmen zu teilen, die im Geschrei des Rassismus zu oft untergehen. #Tw15nning

In Kooperation mit der Neuköllner Bürgerstiftung.

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Statement zur Veranstaltung „Schatten des Regenbogens“

Unter dem Titel “Schatten des Regenbogens – Rassismus unter Queeren” fand am 28. Oktober 2015 eine von der Salaam Schalom Initiative organisierte Podiumsdiskussion in der Werkstatt der Kulturen statt.

Wir als Initiative stehen gegen jegliche Formen von Diskriminierung und Rassismus, und positionieren uns klar gegen Homophobie und Transphobie. Mit Sorge beobachten wir, dass LGBTQI-Rechte zunehmend instrumentalisiert werden, um Menschen mit Migrationshintergrund, Asylsuchende und Geflüchtete in Deutschland anzugreifen und zu marginalisieren. Es ist beunruhigend, dass Menschen mit Migrationshintergrund einschließlich queeren Geflüchteten rassistischen Erfahrungen auch innerhalb der queeren Community ausgesetzt sind. Das Ziel unserer Veranstaltung war daher, diese Phänomene zu untersuchen und denjenigen Gehör zu verschaffen, die solche Erfahrungen machen mussten und/oder gegen Rassismus in der queeren Community ankämpfen.

Wir danken der Werkstatt der Kulturen, unserem Gastredner Koray Yilmaz-Günay, und all jenen, die mit uns zusammen diese Veranstaltung möglich gemacht haben.
Als Teilnehmer fragten wir für unsere Podiumsdiskussion Personen an, die unmittelbar betroffen sind, vor allem queere People of Color. So sollte ein Gesprächsrahmen entstehen, der ein Gespräch über diese Themen zulässt. Als ein Kollektiv haben wir jedoch bei der Organisation der Veranstaltung Fehler gemacht. Zwei unserer Redner_innen, Sepehr Masakeni und Jay Keim, haben sich deshalb daraufhin entschlossen, ihre Teilnahme abzusagen. Wir bedauern dies sehr und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und Enttäuschung, die wir verursacht haben. Wir haben durch diese Erfahrung einige wichtige Lektionen gelernt und hoffen an ihnen zu wachsen. Auch in Zukunft werden wir hoffentlich mit verschiedenen Gruppen auf diesem Gebiet im Geiste der Solidarität zusammenarbeiten.

Wir möchten auch klarstellen, dass das Facebook-Event wegen der verstörenden Menge an rassistischen und beleidigenden Kommentaren gelöscht wurde. In einem solchen Ausmaß konnten wir die Diskussion nicht mehr effektiv moderieren. Wir stellen fest, dass das Thema für viele Seiten unangenehm ist, sind jedoch davon überzeugt, dass es ein wichtiges Thema ist, das wir nicht vermeiden, sondern durch Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Gruppen angehen müssen.

Pressestimmen zur Veranstaltung:

[Veranstaltung] Schatten des Regenbogens – Rassismus unter Queeren

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Zeitpunkt: 28. Oktober 2015, 19:00
Ort: Werkstatt der Kulturen (Wissmanstr. 32, 12049 Berlin-Neukölln)

(Scroll down for English translation.)

Ist es möglich, dass eine Demonstration gegen Homophobie in Neukölln Rassismus fördert? Ist Homophobie in Deutschland heute ein Problem der „Migranten“? Wie lassen sich rassistische Vorstellungen in den Sphären LGBTQ-Identitäten charakterisieren?

Diese und ähnliche Fragen stellen wir bei unserer Podiumsdiskussion. Gemeinsam versuchen wir herauszufinden, wo und warum sich der LGBT-Aktivismus irrte, und wie man seine solidarischen Grundlagen wiederbeleben kann.
Wir versuchen uns Fragen der Sexualität, Homo- und Transphobie durch eine alternative Perspektive anzunähern. Eine Perspektive, die die Vielfältigkeit der Geschlechtsidentitäten gerecht ist, die die Stimmen der Marginalisierten und Unterdrückten mit einbezieht, und sich mit den politischen, ökonomischen und sozialen Verhältnissen verknüpfen lässt.

Referenten:
Jay Keim, Genderwissenschaftlerin, Aktivistin
Sepehr Masakeni, Lyriker, Blogger, Aktivist
Koray Yilmaz-Günay, Aktivist, Publizist, Verleger

Moderator:
Iskandar Ahmad Abdalla (Salaam-Schalom Initiative)

Shadows of the Rainbow – Racism among Queers

Is it possible that a demonstration against homophobia in Neukölln can enhance racism? Is homophobia in Germany a problem of „migrants“? How can racist ideas in the spheres of LGBTQ identities be characterized?

These and similar questions we ask at our panel discussion. Together we try to figure out where and why the LGBT activism was mistaken and how one can reanimate their solidary roots.
We try to approach questions of sexuality, homo- and transphobia through an alternative perspective. A perspective which does justice to the variety of gender identities, includes the voices of the marginalized and oppressed people, and which takes into account the political, economical and social circumstances.


In Kooperation mit der logo_wdk_weiss_rot_300.

 

Solidarität zwischen Minderheiten @ Festival gegen Rassismus

Solidarität zwischen Minderheiten in Theorie und Praxis

Datum: Sonntag, 6.9. 11h – 13h
Ort: Anh Lân Dô und Ngoc Chau Nguyên-Pavillon am Festival gegen Rassismus (Blücherplatz, Kreuzberg)

Juden und Muslime werden medial oft als die ewigen Gegner dargestellt: Der Alltag zeigt aber ein anderes Bild. Das brachte im Jahr 2013 jungen Neuköllner Juden, Muslime und ihre Freunde dazu, die Salaam-Schalom Initiative zu gründen. Eine Aktivistengruppe, die antimuslimischen Rassismus und Antisemitismus in der Gesellschaft bekämpft, die sich für die Anerkennung unterdrückter Stimmen einsetzt.

Den Workshop halten Iskandar Abdalla und Armin Langer, Mitglieder der Salaam-Schalom Initiative.

Mehr Infos zum Festival: https://www.facebook.com/events/542819725778312/

Kopftuchperspektiven aus Islam und Judentum

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Workshop der Salaam-Shalom Initiative im Kulturhaus der Sehitlik-Moschee am Columbiadamm an der Langen Nacht der Religionen in Berlin

Ort: Kulturhaus der Sehitlik-Moschee (Columbiadamm 128, Berlin-Neukölln)
Zeitpunkt: 29. August 2015

  • ab 20:00 – Ausstellung im Erdgeschoss des Sehitlik Kulturhauses
  • 21:30 – Workshop erster Teil, erster Stock Kulturhaus
  • 22:00 Kurze Pause, Tee und Kuchen auf der Terasse des Kulturhauses
  • 22:15 – Workshop zweiter Teil
  • 23:15 – Lesung von Fereshta Ludin, erster Stock Kulturhaus

Am 29. August um 21:00 lädt die Salaam-Shalom Initiative im Rahmen der Langen Nacht der Religionen in Berlin zu einem Workshop zum Thema Kopftuch in Islam und Judentum mit Emine Erol und Hannah Tzuberi ein. Im Kulturhaus der Sehitlik-Moschee werden wir aus jüdischer und muslimischer Tradition und Perspektive unterschiedliche Stile und Arten der Kopfbedeckung vorstellen.

Im zweiten Teil des Workshops beschäftigen wir uns mit Zitaten und Texten, die von Muslimen und Juden zur Kopfbedeckung geschrieben wurden, und diskutieren unterschiedliche Herangehensweisen in unterschiedlichen politischen und sozialen Kontexten wie der Türkei, dem Iran, Israel oder Deutschland.

Anschliessend, um 23.15 Uhr, liest Fereshta Ludin aus ihrer Autobiografie „Enthüllung der Frereshta Ludin – Die mit dem Kopftuch“.

Im Erdgeschoss des Kulturhauses wird ausserdem eine Fotoausstellung von Künstlerin Persefoni Myrtsou aufgestellt, die in einem Friseursalon in Kreuzberg entstanden ist.

 

[27. Juni] Meinungsfreiheit, Privilegien und Unterdrückung / Freedom of Speech, Priviliges and Opresssion

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Kirsten Kötter: Frauen lesen den Koran vor dem Gebet. Aquarell, Sehitlik Moschee April 2015

(scroll down for English version)

Die Sehitlik-Moschee, die größte (und vielleicht auch schönste) Berliner Moschee ist Gastgeberin einer Podiumsdiskussion, organisiert von der Neuköllner Salaam-Shalom Initiative. Thema der Diskussion sind die Arbeiten von KünstlerInnen, die u.a. im Rahmen des Kunstfestivals ausstellen und selber aktive Mitglieder der Salaam-Shalom Initiative sind. Die KünstlerInnen stellen ihre Arbeiten in den privaten Wohnräumen von muslimischen, jüdischen und christlichen NeuköllnerInnen aus und eröffnen damit einen Dialog der unterschiedlichen Lebenswelten. Im Anschluss an die Diskussion wird es zum Ausgang des Schabbats eine Havdala-Zermonie und ein Iftar-Abendessen (Fastenbrechen während des Monats Ramadan) geben.

Moderatorinnen: Rebecca De Vries und Armeghan Taheri
Referent_innen: Soufeina Hamed und Iskandar Ahmad Abdalla, mit der Teilnahme von Deborah S. Philips, Sanija Kunelovic, Adi Liraz und weitere Künstler_innen

Wir ermutigen alle, Speisen bzw. Snacks mitzubringen. Der Abendessen ist vegan und alkoholfrei. Praktischerweise halten wir so automatisch alle jüdischen und muslimischen Speisevorschriften ein.

Mehr Infos: http://www.48-stunden-neukoelln.de/de/event/freedom-speech-privileges-and-oppression

Facebook-Seite der Veranstaltung

The Sehitlik Mosque, which is the largest (and possibly the most beautiful) mosque in Berlin will host a podium discussion on June 27, 2015 organised by the Salaam-Shalom initiative, which is based in Neukölln. The discussion will focus on the work of the artists who are participating in 48 Stunden Neukölln who are also active members of Salaam-Shalom. These artists will present their work in private homes of Moslem, Jewish or even Christan residents of Neukölln, opening up dialogue between a range of lifestyles. After the end of the discussion, both the end of Shabbat in the form of a Havdala cermony and a dinner to complete the day’s Ramadan fast, known as Iftar will bring the evening to a close.

Moderated by Rebecca De Vries und Armeghan Taheri
Guests: Soufeina Hamed und Iskandar Ahmad Abdalla with the participation of Deborah S. Philips, Sanija Kulenovic, Adi Liraz and other artists

We encourage everyone to bring vegan snacks for the dinner.

Details: http://www.48-stunden-neukoelln.de/en/event/freedom-speech-privileges-and-oppression

[27-28. Juni] Willkommen in unserem Zuhause! / Welcome to our home!

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Adi Liraz: Whispering Home

(scroll down for English version)

Die von der Initiative Salaam-Schalom versammelten Kunstwerke sollen das soziale Umfeld beeinflussen, indem sie zur Verständigung zwischen Menschen, die sich durch ihren Sozialstatus, ihre Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung und ihr Geschlecht unterscheiden, beitragen. Sie enthüllen Narrative, die Konflikte überbrücken und aufarbeiten. Sie schärfen das Bewusstsein für die verschiedenen gesellschaftlichen Stellungen und ihre Bedeutung für den Zugang zur Meinungs- und Ausdrucksfreiheit in privaten und öffentlichen Räumen. Diese fließen in der privaten Wohnung als Ausstellungsort ineinander. Mit Hilfe der Kunst wird eine neue Welt entworfen – mit mehr Verständnis und Empathie.

Konzept, Hauptkuratorin: Adi Liraz
Produktion: Adi Liraz in Kooperation mit Maja Gratzfeld und Deborah S. Philips.
Kuratoren am Samstag, 27.6: Sapir Huberman und Maja Gratzfeld
Kuratoren am Sonntag, 28.6: Adi Liraz und Sanija Kulenovic

Künstler: Nihad Nino Pušija, Guy Briller, Maja Gratzfeld, Manaf Halbouni, Rafram Hadad, Saeed Foroghi, Salma Arzouni, Oded Korach, Soufeina Hamed, Adi Liraz, Deborah S. Philips, Nasrin Abu Baker, Neta Elkayam, Sanija Kulenovic und Kirsten Kötter

Veranstaltungsort und Öffnungszeiten:
PAS-12
➝ Treffpunkt: Café Gülom
Hermannstr. 208
Sa 14:00 bis 15:00
Sa 15:00 bis 16:00
Sa 16:00 bis 17:00
Sa 17:00 bis 18:00
REU-06
➝ Treffpunkt: Bäckerei Mert
Hobrechtstr. 38
So 12:00 bis 13:00
So 13:00 bis 14:00
So 14:00 bis 15:00
So 15:00 bis 16:00

Mehr Information: http://www.48-stunden-neukoelln.de/de/event/freedom-speech-priviliges-and-opression-meinungsfreiheit-privilegien-und-unterdrückung

Facebook-Seite der Veranstaltung

// english //

The works of art in this exhibition reflect how communication between individuals of diverse backgrounds, from different religious communities, of various sexual orientations or genders, occurs. In the process, a variety of divergent narratives that bridge the divide caused by conflicts deal with the issues at hand and also make people more aware of the gamut of distinct societal positions in existence, as well as the significance these have for guaranteeing access to diverging perspectives and means of expression, both in the private and public realms. The distinction between these two poles is further blurred by the use of private flats exhibitions´ spaces. Through art, understanding and empathy can thrive.

Concept and main curator: Adi Liraz
Production: Adi Liraz in collaboration with Maja Gratzfeld and Deborah S. Philips.
Curators Saturday, 27.6: Sapir Huberman and Maja Gratzfeld
Curators Sunday, 28.6: Adi Liraz and Sanija Kulenovic

Meeting points and times
PAS-12
➝ Meeting point: Café Gülom
Hermannstr. 208
Sa 14:00 bis 15:00
Sa 15:00 bis 16:00
Sa 16:00 bis 17:00
Sa 17:00 bis 18:00
REU-06
➝ Meeting point: Bäckerei Mert
Hobrechtstr. 38
So 12:00 bis 13:00
So 13:00 bis 14:00
So 14:00 bis 15:00
So 15:00 bis 16:00

More information: http://www.48-stunden-neukoelln.de/en/event/freedom-speech-priviliges-and-opression-meinungsfreiheit-privilegien-und-unterdrückung