Was du schon immer fragen wolltest – Die Grenzen unserer Toleranz

Ein Jude, ein Christ, ein Muslim und ein Atheist sitzen in der Mitte eines Raumes.

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So könnte auch ein guter Witz anfangen, an diesem Abend steckt aber mehr dahinter: Die Salaam-Schalom-Initiative lädt zur zweiten inter- und außerreligiösen Soirée ein!
Lasst uns über unseren (Nicht-)Glauben sprechen. Diese vier Menschen im Raum warten nur darauf, dass Du ihnen die Fragen stellt, die Du schon immer fragen wolltest.

Dieses Mal besprechen wir Fragen rund um das Thema Toleranz: Wo sind die Grenzen unserer Toleranz? Soll eine nicht-jüdische und nicht-muslimische Frau es tolerieren, wenn ein orthodoxe Jude oder Muslim ihr die Hand nicht reicht, weil sie eine Frau ist? Wie geht ein Jude mit Kreuzen in einem Raum um? Soll ein Muslim es tolerieren, wenn in seiner Gesellschaft Alkohol getrunken wird?

Neugierig? Noch weitere Fragen? Komm am 4. Dezember um 19:00 Uhr zur inter- und außerreligiösen Soirée der Salaam-Schalom Initiative ins Lichtburgforum (Behmstraße 13, Berlin-Wedding, U8, S-Bhf: Gesundbrunnen).

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Workshop: Was kann Mosche in der Moschee tun?

Wie koscher sind Muslime? (Veranstaltungsreihe)

Workshop: Was kann Mosche in der Moschee tun?

Wir, Kreuzberger und Neuköllner Juden, kennen das Gefühl, in der Nähe von Moscheen unser Leben zu führen. Wir sind im alltäglichen Kontakt mit unseren muslimischen Nachbarn, Kollegen und Kommillitionen. In der geplanten Workshop-Reihe werden wir besprechen, wie der jüdisch-muslimische Austausch gestaltet werden kann.
In unserer ersten Sitzung werden wir den Status der Moscheen im jüdischen Kontext prüfen: Kann zum Beispiel ein frommer Jude überhaupt in eine Moschee gehen? Kann er an einem muslimischen Gottesdienst teilnehmen? Kann er mit Muslimen zusammen beten? Anhand von post-talmudischen Quellen werden wir versuchen, diese und weitere Fragen zu beantworten.

Die Synagoge Fraenkelufer lädt gemeinsam mit der Salaam-Schalom Initiative alle Interessierten – Juden, Muslime und ihre Freunde – zu einer Workshop-Reihe ein, die von Armin Langer, Student der jüdischen Theologie und Koordinator der Salaam-Schalom Initiative, geleitet wird.

Das erste Treffen findet am 25. Oktober um ca. 12:00 im Anschluss an den Gottendienst in der Synagoge Fraenkelufer in Kreuzberg statt.