Wie koscher sind Muslime? (Teil 2)

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Die Fraenkelufer-Synagoge. Foto (c) fraenkelufer.wordpress.com

Die Kreuzberger und Neuköllner Juden kennen das Gefühl, in der Nähe von Moscheen zu leben. Sie sind im alltäglichen Kontakt mit ihren muslimischen Nachbarn, Kollegen und Kommillitionen. In der Workshop-Reihe „Wie koscher sind Muslime?“ wird besprochen, wie der jüdisch-muslimische Austausch gestaltet werden kann.

In unserer ersten Sitzung haben wir den Status von Moscheen im jüdischen Kontext geprüft. Darauf folgte ein Workshop mit dem Titel „Wie halal sind Juden?“ in der Sehitlik-Moschee.

Jetzt stellen wir die Frage: Ist Allah und der Ewige dasselbe „Wesen“? Kann ein frommer Jude „inschalla“ sagen? Dürfen wir die Speisen genießen, vor deren Vorbereitung „Bismilla“ gesagt wurde? Anhand von post-talmudischen Quellen werden wir versuchen, diese und weitere Fragen zu beantworten.

Die Synagoge am Fraenkelufer lädt gemeinsam mit der Salaam-Schalom Initiative alle Interessierten – Juden, Muslime und ihre Freunde – zu dem Workshop ein, der von Armin Langer Student der jüdischen Theologie und Koordinator der Salaam-Schalom Initiative, geleitet wird.

Ort: Fraenkelufer-Synagoge (Berlin, Fraenkelufer 10)
Zeitpunkt: 27.5.2015, 19:00

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Studie: Gibt es in Deutschland eine neue Welle von Antisemitismus?

Gibt es in Deutschland eine neue Welle von Antisemitismus? Nein, sagt eine aktuelle Studie vom Berliner Forum für Gewaltprävention. Allerdings beschreibt die Studie einen sich radikalisierenden kulturrassistischen Diskurs, dem jüdische und muslimische Bürger in Deutschland ausgesetzt sind. Dies gilt es, mit allen Mitteln auf allen Ebenen der Gesellschaft zu bekämpfen.

Die Salaam-Schalom Initiative weist als Teil des interkulturellen jüdisch-muslimischen Dialogs in Deutschland die teils polemische Kritik vom American Jewish Comittee an der Studie zurück. Die Salaam-Shalom Initiative unterstützt die Differenzierung zwischen den verschiedenen Erscheinungsformen von Antisemitismus, wie sie seitens der Autoren der Studie unternommen wird. Wir widersetzen uns dem fortwährenden „Abschieben“ von Antisemitismus auf Muslime im Allgemeinen und anti-israelische Proteste im Speziellen.  

Pressemitteilung der Salaam-Shalom Initiative zu der Studie „Antisemitismus als Problem und Symbol – Phänomene und Interventionen in Berlin“ von Michael Kohlstruck und Peter Ullrich, unter der Mitarbeit von Franziska Paul und Jakob Quentin (Berliner Forum Gewaltprävention Nr. 52, 2014)

Im Januar 2015 veröffentlichen M. Kohlstruck und P. Ullrich (Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin) die Studie „Antisemitismus als Problem und Symbol – Phänomene und Interventionen in Berlin“. Herausgegeben und in Auftrag gegeben wurde die Studie von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Die Studie soll die Erscheinungsformen des Antisemitismus in Berlin für die Jahre 2010 bis 2013 darstellen, deren Ursachen erforschen und Leitlinien für seine Bekämpfung umreissen.

Das wohl bedeutenste und gleichwohl umstrittenste Ergebnis der Studie, ist, dass sie im Gegensatz zur medial verbreiteten “neuen antisemitischen Welle”, ausgehend vor allem von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, keinen Anstieg von Antisemitismus feststellt. Im Bereich der polizeilich erfassten Straftaten geht die Großzahl antisemitisch motivierter Delikte von Rechtsextremen aus. Kohlstruck und Ullrich gehen differenziert auf die unterschiedlichen (und teils problematischen) Erfassungsmethoden und deren Antisemitismusdefinitionen ein: Antisemitische Ideologien, Gewaltdelikte, Äußerungen und Argumentationsmuster werden im Zusammenhang ihres jeweiligen sozio-politischen und historischen Kontextes analysiert.

Im Anschluss an die Veröffentlichung der Studie äußerte das American Jewish Committee scharfe Kritik an der Studie. Die Wissenschaftler nähmen die Ängsten und Sorgen von Juden in Deutschland nicht ernst, und räumten diesen keine ausreichende Bedeutung ein, so die Pressemitteilung des AJC. Anstatt Antisemitismus „zu benennen und zu bekämpfen“, verfange sich die Studie in einer Analyse und „Wegerklärung“ des Phänomens. Zudem, legitimiere die Studie Antisemitismus, wenn sie Feindschaft gegenüber Juden unter Palästinensern beispielsweise auf deren unmittelbare Betroffenheit im Nahostkonflikt zurückführe.

Die Salaam-Shalom Initiative unterstützt die Herangehensweise und Ergebnisse der Studie, und distanziert sich hiermit von der seitens dieser Institutionen geäußerten Kritik.

Des Weiteren unterstützt die Salaam-Shalom Initiative die Differenzierung zwischen den verschiedenen Erscheinungsformen von Antisemitismus, wie sie seitens der Autoren der Studie unternommen wird. Der Antisemitismus einer christlich sozialisierten, deutschen Mehrheitsgesellschaft ist in politischer, soziologischer und historischer Hinsicht grundsätzlich von antisemitischen Elementen in der Kritik an der israelischen Politik zu unterscheiden. Prinzipiell  denken wir nicht, dass der Hinweis z.B. auf die persönliche, unmittelbare Betroffenheit von hier lebenden Palästinensern Antisemitismus legitimiert, sondern im Gegenteil den fundamentalen Unterschied zwischen kulturrassistischem Antisemitismus und politisch motivierter Kritik an der israelischen Politik herausstellt: Während außer Frage steht, dass antisemitische Motive in letztere Kritik Einzug halten, so können wir, als jüdische Mitglieder der  der Salaam-Shalom Initiative, diese Motive nicht zum Anlass nehmen, palästinensische Kritik pauschal zu de-legitimieren: Wir müssen uns mit der Tatsache auseinandersetzen, dass die palästinensische Zivilbevölkerung für die vermeintliche Sicherheit des jüdischen Staates einen immensen Preis zahlte und weiterhin zahlt. Das Anerkennen der persönlichen Betroffenheit von Palästinensern in Bezug auf den Konflikt legitimiert dementsprechend keinen Antisemitismus, sondern ist eine fundamentale Voraussetzung für den Dialog und das Zusammenleben in Berlin.

Die Salaam-Shalom Initiative widersetzt sich dem fortwährenden „Abschieben“ von Antisemitsmus auf Muslime im allgemeinen und anti-israelische Proteste im Speziellen. Zum einen verhindert diese medial und politisch immer wieder wirksam in Szene gesetzte Strategie die Auseinandersetzung der deutschen Mehrheitsbevölkerung mit den eigenen, verinnerlichten und oft unbewusst reproduzierten antisemitischen Argumenten und Motiven. Zum anderen dient diese Strategie der Konstruktion eines fundamentalen Gegensatzes zwischen der jüdischen und der muslimischen Gemeinde: Obgleich eine politische Kooperation der Gemeinden beide Seiten stärken könnte, werden sie gegeneinander aufgehetzt: durch die exklusive Verortung von Antisemitismus in der muslimischen Gemeinde werden Juden zu einem Mittel, mit Hilfe dessen die deutsche Mehrheitsgesellschaft sich von dem eigenen anti-muslimischem Rassismus und Antisemitismus „befreit“.

Das Thema „Antisemitismus in der muslimischen Gemeinde“ wird damit per se in einen kulturassistischen Kontext gestellt: Muslime müssen „von uns“, Deutschen und Juden, erzogen werden. Eine Bekämpfung von Antisemitismus sowohl in der deutschen Mehrheitsgesellschaft, als auch in der muslimischen Gemeinde, wird damit erschwert. Der Kampf gegen den Antisemitismus, wie er von den besagten Organisationen und Institutionen entworfen wird, gefährdet das bereits herrschende Miteinander in Deutschland lebender jüdischer und muslimischer Bürger.

Wir sind nicht Charlie Hebdo / We are not Charlie Hebdo

(The English translation of the statement follows below.)

Im Nachspiel der Tragödie und des Entsetzens über die Charlie Hebdo Morde, und der Diskussionen, die diese losgestoßen haben, beobachten wir eine Eskalation des Hasses auf Muslime und Migranten. Die Auswirkungen der Diskurse, in deren Fokus ein vereinfachter Gegensatz von “Islam kontra Freiheit” steht, haben globale, nationale und lokale Konsequenzen, und berühren unausweichlich das Leben und die Sicherheit derjenigen, die unter uns in Berlin leben.

Wir glauben fest an das Recht auf freie Meinungsäußerung, und daran, dass auf Grund der Aussage konträrer Meinungen niemandem jemals das Leben genommen werden darf.  Gleichzeitig lehnen wir die Instrumentalisierung des Angriffes auf Charlie Hebdo, die weiteren Hass gegen Muslime und Migranten schürt, durch jedwede politische Partei oder Medieneinrichtung ab. Die brutalen Morde von Paris bringen uns nicht von unserer ethischen und politischen Überzeugung ab, dass das erneute Publizieren rassistischer Komiks über diejenigen, die in unserer Gesellschaft marginalisiert und unterdrückt werden, falsch ist. Derartige Reaktionen führen zu zunehmender Feindlichkeit, Diskriminierung, Entfremdung, Unterdrückung, zu Gewalt und Hass gegen die in Deutschland lebenden Muslime und Migranten.

Das erste Mal seit Ende des Zweiten Weltkrieges wird in unserer Gesellschaft der Hass auf eine religiöse Gruppe offen akzeptiert. Als Juden, Muslime und Christen, als säkulare Menschen, und als Menschen unterschiedlicher Herkunft, stehen wir solidarisch zusammen, gegen Rassismus, Marginalisierung, Vorurteile und Hass, gegen die Dämonisierung des Islams und der Muslime. Wir sind nicht Charlie Hebdo.

In the aftermath of the tragedy and horror of the Charlie Hebdo murders and the discussions that have been triggered, we observe an escalation of hatred towards Muslims and migrants. The repercussions of discourses focusing on simplistic binaries of Islam vs. freedom have global, national and local consequences, and therefore inevitably affect the life and security of people living among our midst in Berlin.

We firmly believe in the right to free speech and that no one should ever be deprived of their right to life for expressing disagreeable views. However,  we reject the instrumentalization of the Charlie Hebdo attacks by any political force or the media to further incite hatred against Muslims and migrants. The brutal murders in Paris do not suspend our political and ethical belief that republishing racist cartoons of those already oppressed and marginalized in our society is wrong. Such reactions lead to increased hostility, discrimination, alienation, oppression, violence and hatred against Muslims and migrants living in Germany.

It is the first time since WWII that hatred against a religious group is openly accepted in our society. We as Jews, Muslims, Christians, seculars and people of various origins and beliefs stand in solidarity and resistance against racism, marginalization, prejudices, hatred and the demonization of Islam and Muslims. We are not Charlie Hebdo.

Workshop: Wie halal sind Juden?

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Muslime und Juden leben neben- und miteinander in Neukölln, wir sind im alltäglichen Kontakt mit unseren Nachbarn, Kollegen und Kommilitonen mit den unterschiedlichsten Hintergründen.

Ende Oktober luden wir in die Fraenkelufer Synagoge ein, wo wir unter dem Titel: „Wie koscher sind Muslime?„, den Status der Muslime und der Moscheen im jüdischen Kontext prüften. Anhand traditioneller jüdischer Quellen kamen wir zu dem Ergebnis, dass es aus einer jüdischen Perspektive für einen Muslimen sogar einfacher ist, einen Platz in der kommenden Welt zu haben, als für einen Juden.

Was ist aber die Stellung eines Juden in einem muslimischen Kontext? Darf ein Muslim in eine Synagoge gehen? Können Muslime und Juden zusammen beten?

Diese weitere Fragen besprechen wir gemeinsam. Das Treffen findet am 4. Januar um 17:30 Uhr in der Sehitlik Moschee (Columbiadamm 128) statt.
Vorher wird auch eine „Moscheeführung“ angeboten. Dazu treffen wir uns mit allen Interessierten um 16:15 Uhr im Obergeschoss der Moschee.

Der Workshop wird von der Juristin und Aktivistin Betül Ulusoy geleitet.

Zwischen Antisemitismus und Antimuslimismus: Die Teilnehmenden

Die Teilnehmenden unserer Podiumsdiskussion am 11. November um 18:00 in der Werkstatt der Kulturen:

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Tarek Bärliner (oben links), Dekel Peretz, Juliane Wetzel und Mekonnen Mesghena (unten rechts)

Die Gäste:

Tarek Bärliner
Journalist, Islamische Zeitung

Tarek Bärliner stammt, passend zum Namen, aus Berlin. Durch sein Studium der Kommunikationswissenschaften kam er zu der Islamischen Zeitung, bei der er für das Online-Ressort zuständig ist. Während des Gaza-Kriegs im Sommer 2014 startete er in der  IZ ein Programm zur Erinnerung an die muslimisch-jüdische Freundschaft. Der Sohn eines Deutschen und einer Syrerin ist außerdem ehrenamtlich tätig im Shems Sozialnetzwerk und der Semerkand-Moschee in Schöneberg.

Dekel Peretz
Historiker, Programmorganisator der Fraenkelufer Synagoge

Dekel Peretz ist in Israel und in den USA aufgewachsen. Seit zwölf Jahren lebt er in Berlin, studierte an der Humboldt und der Technischen Universität Geschichte, Philosophie und Volkswirtschaftslehre. Zur Zeit arbeitet er an seiner Dissertation im Bereich deutsch-jüdische Geschichte am Moses-Mendelssohn-Zentrum in Potsdam. Seit über zwei Jahren engagiert er sich im Rahmen des Vereins „Freunde des Fraenkelufers“ beim Aufbau der Synagoge Fraenkelufer als ein Zentrum für das jüdische Leben in Kreuzberg.

Dr. Juliane Wetzel
Antisemitismusforscherin, Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin

Juliane Wetzel promovierte in Geschichte und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Seit 1991 ist sie Mitarbeiterin des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Zu ihren Arbeitschwerpunkten gehören Rechtsextremismus, insbesondere Rechtsextremismus und Antisemitismus im Internet sowie die verschiedenen Formen des Antisemitismus im In- und Ausland. Sie hat mehrere Bücher und zahlreiche Aufsätze zur Zeitgeschichte, zur deutsch-jüdischen Geschichte und zu Displaced Persons vorgelegt. Sie war Mitglied des unabhängigen Expertenkreises des Deutschen Bundestages gegen Antisemitismus (Co-Koordinatorin) war.

Der Moderator:

Mekonnen Mesghena
Leiter des Bereiches Migration und Diversity in der Heinrich-Böll-Stiftung

Mekonnen Mesghena leitet das Referat Migration & Diversity der grünnahen Heinrich-Böll-Stiftung. Zuvor war er zuständig für die medienpolitischen Aktivitäten der Stiftung. Er arbeitete mehrere Jahre als freier Journalist und schreibt heute für diverse inländische und internationale Magazine, Rundfunkanstalten und Websites. Er engagierte sich mehrere Jahre als Sprecher des Dritte Welt Journalisten Netzes und hat 1993 Media Watch Germany mitgegründet. Im Frühjahr 2013 löste seine Initiative, rassistische Ausdrücke aus Kinderbüchern zu entfernen, eine heftige Mediendebatte über Rassismus, Sprache und Zensur aus. Bekannt auch als „Kinderbuchdebatte“ oder „N-Wort Debatte“ wurde sie weit über die Grenzen Deutschlands hinaus diskutiert.

Was Du schon immer fragen wolltest, Dich aber nie getraut hast, zu fragen

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Ein Jude, ein Christ, ein Muslim und ein Atheist sitzen in der Mitte eines Raumes.

So könnte auch ein guter Witz anfangen, an diesem Abend steckt aber mehr dahinter: Die Salaam-Schalom-Initiative lädt zur ersten inter- und außerreligiösen Soirée ein! Lasst uns über unsere (Nicht-)Glauben sprechen. Diese vier Menschen im Raum warten nur darauf, dass Du ihnen die Fragen stellt, die Du schon immer fragen wolltest.

Tut die Beschneidung weh? Was haben diese Speisegesetze mit Religion zu tun? Schminkt man sich unter einem Ganzkörperschleier? Versteht der Beter den Text, den er betet? Würde heute Jesus in die Kirche eintreten? Ist Atheismus keine Religion?

Neugierig? Noch weitere Fragen? Komm am 27. Oktober um 19:00 Uhr zur inter- und außerreligiösen Soirée der Salaam-Schalom Initiative ins Gemeinschaftshaus Morus 14 (Morusstr. 14, Berlin-Neukölln, U7: Karl-Marx-Straße, U8: Boddinstraße, Bus: 104).

Workshop: Was kann Mosche in der Moschee tun?

Wie koscher sind Muslime? (Veranstaltungsreihe)

Workshop: Was kann Mosche in der Moschee tun?

Wir, Kreuzberger und Neuköllner Juden, kennen das Gefühl, in der Nähe von Moscheen unser Leben zu führen. Wir sind im alltäglichen Kontakt mit unseren muslimischen Nachbarn, Kollegen und Kommillitionen. In der geplanten Workshop-Reihe werden wir besprechen, wie der jüdisch-muslimische Austausch gestaltet werden kann.
In unserer ersten Sitzung werden wir den Status der Moscheen im jüdischen Kontext prüfen: Kann zum Beispiel ein frommer Jude überhaupt in eine Moschee gehen? Kann er an einem muslimischen Gottesdienst teilnehmen? Kann er mit Muslimen zusammen beten? Anhand von post-talmudischen Quellen werden wir versuchen, diese und weitere Fragen zu beantworten.

Die Synagoge Fraenkelufer lädt gemeinsam mit der Salaam-Schalom Initiative alle Interessierten – Juden, Muslime und ihre Freunde – zu einer Workshop-Reihe ein, die von Armin Langer, Student der jüdischen Theologie und Koordinator der Salaam-Schalom Initiative, geleitet wird.

Das erste Treffen findet am 25. Oktober um ca. 12:00 im Anschluss an den Gottendienst in der Synagoge Fraenkelufer in Kreuzberg statt.