Chanukka, Weihnukka oder was ihr wollt

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Das im 19. Jahrhundert in Deutschland entstandene „Weihnukka“, die Synthese aus Chanukka und Weihnachten, steht für gescheiterte jüdische Träume der gesellschaftlichen Anerkennung. Jüdinnen*Juden und andere religiöse und ethnische Minderheiten experimentieren bis heute, um die Akzeptanz der Mehrheit zu gewinnen – ist das aber überhaupt möglich? Oder brauchen wir eine „Desintegration“?

Wir laden euch in Kooperation mit der Jungen Islam Konferenz zu einem geselligen Abend mit künstlerischen und politischen Beiträgen über die großen und kleinen Fragen des Zusammenlebens.

Die Liste der Beitragenden wird noch später bekannt gegeben.

Ihr seid eingeladen, etwas zum vegetarischen bzw. veganen Buffet beizutragen und eure Tassen mitzubringen.

Ort: JIK (Friedrichstr. 206)
Zeit: 18. Dezember 2018, ab 18 Uhr

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Antisemitismus heute – Debatten in Berlin

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Die Diskussion um Antisemitismus und seine Erforschung ist kompliziert in Deutschland. Den einen ist die Debatte zu undifferenziert, den anderen zu sehr auf bestimmte Teilaspekte fokussiert, wieder anderen viel zu weit gefasst.
Jüngst veröffentlichten Peter Ullrich und Michael Kohlstruck vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin die Studie »Antisemitismus als Problem und Symbol« und lösten eine Kontroverse aus. Unter anderem ihre Unterscheidung zwischen antisemitischen und antiisraelischen Vorkomnissen führte zum offenen Streit in der Szene, die sich gegen Antisemistismus und antiisraelischen Parolen engagiert.

Es ist also wichtig einige grundsätzliche Fragen zu klären: Was bedeutet Antisemitismus? Wer spricht darüber und wie? Oder ganz konkret: Wann sind Pro-Gaza­ Demonstrationen antisemitisch ­ und wann nicht?

Diese und weitere Fragen werden wir mit Peter Ullrich besprechen.

Datum: Donnerstag, 26. November, 19 Uhr
Ort: Neuköllner Leuchtturm (Emserstr. 117, Berlin-­Neukölln)

Vortrag: Dr. Dr. Peter Ullrich (TU Berlin)
Moderation: Sultan Doughan, Kulturanthropologin (UC Berkeley)
Begrüßung: Armin Langer (Koordinator der Salaam­Schalom Initiative).

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen gegen Antisemitismus.

In Kooperation mit der Neuköllner Bürgerstiftung.

Salaam-Schalom Brunch

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Grafik (c) 2015 Dev Rys

Du willst die Leute hinter der Salaam-Schalom Initiative kennenlernen? Du hast Fragen oder Kritik zu unserer Arbeit oder unseren Statements? Oder willst du dich gar bei uns engagieren?

Komm am 22. November zum Salaam-Schalom Brunch!

Wir ermutigen alle, Snacks mitzubringen. Der Brunch ist vegan und alkoholfrei. Praktischerweise halten wir so automatisch alle jüdischen und muslimischen Speisevorschriften ein.
Kinder sind auch willkommen!

Ort: Neuköllner Leuchtturm (Emser Straße 117, 12051 Berlin)
Datum: 22. November 2015, ab 11:00 bis ca. 14:00

Unser Brunch findet im Rahmen des diesjährigen internationalen „Season of Twinning“ statt. In Kooperation mit dem Foundation for Ethnic Understanding (FFEU) versammeln sich im November 2015 Juden und Muslime weltweit unter dem Slogan „We refuse to be enemies“. Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus, und teilen unsere Realität der Solidarität. In Zeiten zunehmender Gewalt, Diskriminierung und gesellschaftlicher Polarisierungen rufen wir zu mehr Nähe, Öffnung und gleichberechtigter Teilhabe auf. Ausgrenzung und Abschottung darf keine Alternative sein. Deshalb laden wir unsere Nachbarn zu SaShas November Brunch ein, um Stimmen zu teilen, die im Geschrei des Rassismus zu oft untergehen. #Tw15nning

In Kooperation mit der Neuköllner Bürgerstiftung.

Kopftuchperspektiven aus Islam und Judentum

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Workshop der Salaam-Shalom Initiative im Kulturhaus der Sehitlik-Moschee am Columbiadamm an der Langen Nacht der Religionen in Berlin

Ort: Kulturhaus der Sehitlik-Moschee (Columbiadamm 128, Berlin-Neukölln)
Zeitpunkt: 29. August 2015

  • ab 20:00 – Ausstellung im Erdgeschoss des Sehitlik Kulturhauses
  • 21:30 – Workshop erster Teil, erster Stock Kulturhaus
  • 22:00 Kurze Pause, Tee und Kuchen auf der Terasse des Kulturhauses
  • 22:15 – Workshop zweiter Teil
  • 23:15 – Lesung von Fereshta Ludin, erster Stock Kulturhaus

Am 29. August um 21:00 lädt die Salaam-Shalom Initiative im Rahmen der Langen Nacht der Religionen in Berlin zu einem Workshop zum Thema Kopftuch in Islam und Judentum mit Emine Erol und Hannah Tzuberi ein. Im Kulturhaus der Sehitlik-Moschee werden wir aus jüdischer und muslimischer Tradition und Perspektive unterschiedliche Stile und Arten der Kopfbedeckung vorstellen.

Im zweiten Teil des Workshops beschäftigen wir uns mit Zitaten und Texten, die von Muslimen und Juden zur Kopfbedeckung geschrieben wurden, und diskutieren unterschiedliche Herangehensweisen in unterschiedlichen politischen und sozialen Kontexten wie der Türkei, dem Iran, Israel oder Deutschland.

Anschliessend, um 23.15 Uhr, liest Fereshta Ludin aus ihrer Autobiografie „Enthüllung der Frereshta Ludin – Die mit dem Kopftuch“.

Im Erdgeschoss des Kulturhauses wird ausserdem eine Fotoausstellung von Künstlerin Persefoni Myrtsou aufgestellt, die in einem Friseursalon in Kreuzberg entstanden ist.