Unsere Projekte

Aktuelle Projekte

Salaam-Schalom Brunch (seit März 2015)

Wir kriegen zu unserer enormen Freude regelmäßig Emails von euch, in denen ihr uns um eine Möglichkeit für ein persönliches Kennenlernen bittet. Wir kommen dieser Anfrage sehr gerne entgegen und laden unsere Freunde monatlich ein Mal zu einem veganen Brunch ein. Die perfekte Gelegenheit, sich mit den Mitgliedern unserer Initiative auszutauschen, sich kritisch/lobend über unsere ehrenamtliche Arbeit zu äußern oder sogar die ersten Schritte zu einem Engagement bei uns zu machen.

Du hast das Sagen! (seit September 2014)

Unsere Initiative setzt großen Wert auf Öffentlichkeitsarbeit: Ohne die Medien können wir unsere Botschaft nur schwierig übermitteln. Wir schicken zu Interview-Anfagen von Zeitungen, Radiostationen und Fernsehen immer ein muslimisches und ein jüdisches Mitglied unserer Gruppe, um das Gleichgewicht zu gewährleisten. Außerdem versuchen wir im Sinne der Inklusivität immer neue Gesichter zu zeigen. Ein friedlichen Zusammenleben hat viele Facetten, viele Gesichter. Wenn du Lust hast mitzumachen, melde dich! Nach einem kurzen Medientraining von Medienmachern, die uns ehrenamtlich unterstützen, bist du bereit, deine Stimme einzubringen.

Offene Gesprächsrunden (seit September 2014)

Wir organisieren jeden Monat eine offene Gesprächsrunde. Dazu laden wir jeweils eine Person des öffentlichen Lebens ein, um mit ihr über ihre Themen in einer informellen Atmosphäre zu sprechen. Die Gesprächsrunden werden von unseren Mitgliedern moderiert. Wir wollen eine Plattform schaffen, auf der alle zu Wort kommen können, in dem die Zuhörer und Diskutanten die Möglichkeit bekommen, die anderen Meinungen kennenzulernen.

Wie koscher sind Muslime? Wie halal sind Juden? (seit November 2014)

Der erste Workshop startete im November 2014, seitdem finden regelmäßig Sitzungen in unterschiedlichen Synagogen und Moscheen von Kreuzberg und Neukölln statt. Bei diesen Anlässen untersuchen wir anhand traditioneller Texte des Islams und des Judentums, was die jeweilige Religion über die Anderen so sagt. Die Workshops werden von islamischen und jüdischen Theologen und Theologiestudenten geleitet.

Handbuch für Neueinwanderer (im Prozess)

Die Mehrheit unserer Mitglieder stammen nicht aus Deutschland, wir alle haben am Anfang sehr viele Herausforderungen zu bekämpfen gehabt (nicht nur das Erlernen der deutschen Sprache). Als wir hier angekommen sind, hatten wir keine praktischen Infos, die ein Neuzuwanderer bräuchte. Nun möchten wir unsere Erkenntnisse gerne weitergeben, um das Leben der Neuzuwanderer mit praktischen Hinweisen leichter zu machen.

Plakatkampagne (im Prozess)

In Deutschland wohnen fünf Millionen Muslime: sie sind Bürger zweiter Klasse. Sie erfahren juristische Diskriminierung, da sie als religiöse Gemeinde in dem Land nicht anerkannt sind. Auch als Individuen kämpfen sie alltäglich gegen Diskrimierung und Rassismus. Um das deutsche Publikum darauf aufmerksam zu machen, werden wir eine Plakatenkampagne starten. Fünf unterschiedliche Plakate mit fünf einfachen Botschaften, die die meistverbreiteten antimuslimischen Stereotypen widerlegen.

Abgeschlossene Projekte

Sportgruppe (September 2014 – März 2015)

Unsere Initiative bietete in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V. im Rahmen des Projekts „Schalom Rollberg!“ eine Sportgruppe für Grundschüler (mit viel Energie) an. Gruppenleiter war Csaba Szikra (33), Sozialpädagoge, Sportlehrer und Krav-Maga Trainer, die Gruppe traf sich Mittwochs in der Turnhalle des AWO-Hauses (Falkstraße 27).

 

Neukölln: Eine No-Go-Area? (Januar 2014)

Unser erstes Projekt war eine Videoserie. Wir haben Interviews mit Neuköllner Juden gedreht, ihnen einfach die Frage gestellt, was sie von der Aussage halten, dass Neukölln „eine No-go-Area für Juden sei?“ (Vorgeschichte siehe hier). Wir haben auf unserem YouTube-Kanal mehrere Einzelinterviews und ein „Best Of“ veröffentlicht.

 

Als zweite Phase haben wir Interviews mit Neuköllner und ex-Neuköllner Muslimen gemacht, und ihnen eine ähnliche Frage gestellt. Wie fühlen sie sich wenn Leute ganze Bezirke ihretwegen für No-go-Area’s erklären? Neben den Einzelinterviews haben wir auch in diesem Fall eine Sammlung veröffentlicht.

 

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2 Antworten zu Unsere Projekte

  1. Pingback: Salaam-Schalom SoliParty | Salaam-Schalom Initiative

  2. Pingback: A Berlino musulmani ed ebrei provano ad annullare le distanze | Berlino Cacio e Pepe

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